14. Berner Weintage

14. Berner Weintage

La Mancha DO

Liebe Ratpenat-Kundinnen und Kunden

Südwestlich von Valencia erstreckt sich eine weite Hochebene nach Süden hin, die mit 80.000 km2 fast doppelt so gross ist wie die Schweiz: Castilla-La Mancha. Seit Jahrhunderten ist das Bild dieser zentralen Hochebene geprägt durch agrarische Strukturen. Weite Olivenhaine und gelbe Getreidefelder ziehen sich scheinbar endlos über die weite Ebene bis zum Horizont unterbrochen von zahllosen grünen Tupfen auf rotbrauner, cremiger Erde: den Weinfeldern.

La Mancha ist das grösste zusammenhängende Weinbaugebiet der Erde. In ertragreichen Jahren trägt die Mancha fast die Hälfte zur gesamten spanischen Weinproduktion bei. Die Region Castilla-La Mancha umfasst 182 Gemeinden in fünf Provinzen, auf die sich der Weinbau der D.O. La Mancha wie folgt verteilt: Ciudad Real (49%), Toledo (21%), Cuenca (19%) und Albacete (11%).

In den 60er und 70er hatten Mancha-Weine mit wachsenden Absatz- und Imageproblemen zu kämpfen. Die Krise blieb nicht ohne Reaktionen: In der Mancha werden heute mehr Qualitätsreben denn je gepflanzt.  Der Anteil hochwertiger Rotweine aus der Tempranillo-Traube steigt. Fast alle grösseren Betriebe arbeiten mit moderner Kellereitechnologie und temperaturkontrollierter Gärung, so dass sich die Weine der Mancha heute als international konkurrenzfähige Qualitätsprodukte auf hohem Niveau präsentieren können.

Die Weine, die wir für die 14. Berner Weintage ausgelesen haben, stammen aus der Provinz Cuenca, konkret handelt es sich um die Bodega Campos Reales in El Provencio. Im renommierten spanischen Weinführer Guia Peñín (System Parker) erreichen die Weine Punktzahlen weit über 85 Punkte. Und dies zu einem hervorragenden Preis.

Kommen Sie zu unserem Stand und kosten Sie die Weine aus der Mancha. Wir freuen uns auf Sie!

Die Orangen / Las naranjas

Die Orangen / Las naranjas - Ratpenat

Die Orange in Spanien

Die Orange stammt höchstwahrscheinlich aus China. Im Abendland waren es die Griechen, welche im 4. Jahrhundert vor Christus die Orange erwähnten. Im 1. Jahrhundert nach Christus werden die Winterfrüchte in römischen Schriften aufgeführt. Erste Texte über Zitrusfrüchte tauchen in Spanien im 6. Jahrhundert auf.
Bereits im 11. Jahrhundert wurde die Orange in Spanien durch die Mauren kultiviert.

Heute wird in Spanien eine Fläche von 311 Quadratkilometern mit Zitrusfrüchten angepflanzt, davon 159 Quadratkilomater allein für Orangen, von denen es an die 20 verschiedene Sorten gibt.
Die Region mit den meisten Zitrusfrüchten ist Valencia. Insgesamt werden hier ganze 177 Quadratkilometer mit Orangen, Mandarinen, Zitronen und anderen Zitrusgewächsen bepflanzt.
Es ist auch die Region Valencia, welche Zitrusfrüchte im Wert von 2 Milliarden Euros jährlich exportiert. Insgesamt produziert Spanien an die 5,3 Millionen Tonnen Zitrusfrüchten.

Las naranjas en España

Una de las primeras referencias sobre la naranja aparece en China sobre el siglo V antes de Cristo. La siguiente cita sobre la naranja que se registra no aparece hasta el siglo IV antes de Cristo en Grecia. En el Imperio Romano se encuentran referencias escritas sobre las naranjas. Las primeras referencias de los cítricos en España surgen en el siglo VI.
Fueron los árabes los que en el siglo XI introdujeron el naranjo en la Península Ibérica.

Hoy se cultivan en España unos 311 kilómetros cuadrados con naranjos, y otros cítricos. 159 de kilómetros cuadrados sólo con naranjos que producen una totalidad de 20 especies de los deliciosos y dulces frutos.
La región española que más cítricos produce es la Comunidad Valenciana. En la superficie de unos 177 Kilometros cuadrados se cultivan la naranja, el limón, la mandarina y el pomelo.
Es igualmente la región valenciana que exporta cítricos con un valor aproximado de 2’000 millones de Euros anuales. España produce un total de 5,3 millones de toneladas cítricos.

Fallas – brennendes Winterende

Unzählige Feste werden in Spanien gefeiert, die auch ausserhalb Spaniens bekannt sind. Zu diesen gehören die von Ernest Hemingway in seinem Roman „Fiesta“ beschriebenen „Sanfermines“ von Pamplona, die „Feria de Abril“ in Sevilla oder eben die „Fallas“ von Valencia.

Fallas - brennendes Winterende - Ratpenat

Es ist eine uralte Tradition der Valencianer, unbrauchbare Gegenstände nach dem Winter zu verbrennen. Aus diesem Brauch heraus haben die Zimmerleute den „Parot“ – eine rudimentäre Standlampe, die in den länger werdenden Tagen nach dem kurzen Winter ohne jeglicher Nutzen ist – zu Ehren ihres Schutzheiligen, des heiligen Josefs, verbrannt.

Fallas - brennendes Winterende - Ratpenat
Das Fest hat sich seit dem 18. Jahrhundert weiterentwickelt und ist heute komplexer geworden. Ganze Gruppen von „Ninots“ (Figuren oder Puppen), die dem Publikum politische Missstände, obskure Geschäfte bekannter Persönlichkeiten, nächtliche Liebesabenteuer hoher kirchlicher Würdenträger und sonstige Kritik mitteilen wollen, stehen auf den Plätzen und Strassen Valencias und der gesamten Region.

Fallas - brennendes Winterende - Ratpenat

 

 

Viele Stadtviertel haben Kommissionen, die sich mit der „Falla“ beschäftigen. Jede Kommission engagiert einen „Fuster“, einen Fall-Künstler, der die Figuren kreiert. In der Stadt Valencia werden an die 700 Fallas aufgestellt. Ein Preisgericht besucht alle Fallas, um die besten auszuzeichnen. Entsprechend gross ist die Rivalität unter den einzelnen Stadtvierteln; jedes will die beste Falla haben.

Fallas - brennendes Winterende - Ratpenat

Der finanzielle Aufwand, der sich auf fast eine Million Euro bei den grossen Fallas beläuft, wird von der Mehrheit der Anwohner getragen. Die Fallas gehören somit zu den echten Volksfesten.
Am 15. oder 16. März werden die Fallas aufgestellt. Dieses Ereignis wird auf den Strassen mit dem ohrenbetäubenden Lärm von Petarden gefeiert.

Fallas - brennendes Winterende - Ratpenat
Überhaupt spielt das Pulver und damit das Feuer eine herausragende Rolle. 8000 Kilometer von zusammengeknoteten Knallkörpern, welche von 2000 Helfern angezündet werden verursachen damit einen Höllenlärm.
Weitere Komponenten der Fallas sind Musik und Blumen. Die Patronin der Stadt, wird von Blumenprozessionen besucht. Diese Umzüge bringen Blumenmeere, die von flinken Männern zu einer 12 Meter hohen Statue geformt werden. Fallas - brennendes Winterende - RatpenatDie nicht enden wollenden Umzüge sind von Musikkapellen begleitet, welche meistens das Lied „Valencia“ einstimmen.
Am 19. März, pünktlich um Mitternacht, werden alle Fallas unter pathetischer Begleitmusik verbrannt. Dabei dürfen die Fallas nicht zur Seite kippen, sondern müssen in sich zusammenfallen. Mit dieser Feuerfeier endet das Fest. Und am folgenden Tag bleibt von all den Satiremonumenten nichts mehr übrig. Doch mit dem neuen Tag beginnt bereits das Fest für das folgende Jahr: Die Vertreter der einzelnen Fallas besuchen spendenwillige Mitbürger, damit die nächste Falla noch besser wird…

Fallas - brennendes Winterende - Ratpenat

Ratpenat

UnbenanntRatpenat (Fledermaus)

Ratpenat (oder auch rat penat) bedeutet auf Valencianisch „fliegende Maus“ und ist heute ein sehr verbreitetes heraldisches Symbol zahlreicher Gemeinden, Firmen oder Sportklubs an der spanischen Ostküste. So finden wir die Fledermaus in den Wappen der Stadt Valencia oder des CF Valencia.
Im Fernen Osten galt die Fledermaus als Symbol für Glück und Unsterblichkeit, da diese faszinierenden Tiere die dunklen Höhlen bewohnten, welche als Weg zum Jenseits galten.
Die sagenhafte nächtliche Orientierungsfähigkeit der Fledermaus bescherte ihr in afrikanischen Stämmen die Verkörperung der Intelligenz. Andererseits wurden die „Ratpenats“ auch als dunkles Wesen der Unterwelt zugleich geachtet und gefürchtet.
Die Bibel sah in der Fledermaus ein unreines Tier. Diese Bedeutung wurde im Mittelalter übernommen. Rat Penat galt in dieser Zeit gar als Bote des Teufels
Die Alchemisten sahen in unsrem Tierchen ein Symbol des Hermaphroditismus, da dieses Vogel und Säuger in einem war.
Schliesslich ist die Fledermaus in der Gegend Valencias ein Symbol für Wiedergeburt und Erneuerung. Diese Eigenschaft spiegelt sich besonders in der „Fallas“ wider. Bei diesem Frühlingsereignis Valencias werden Figuren aus Karton, Pappmaschee oder Holz während eines ganzen Jahres liebevoll geformt und modelliert und schliesslich am 15. März in den Strassen und Plätzen der Stadt zu haushohen Skulpturen aufgestellt. Am 19. März, pünktlich um Mitternacht, werden die „Fallas“ in einer melancholischen Atmosphäre verbrannt. Einen Tag später beginnen die Vorbereitungen für das nächste Fest im folgenden Jahr von neuem.